Zwei unterschiedliche Risikoobjekte
Das Risiko eines Market Makers ist Inventar: die unerwünschte Position, die entsteht, wenn eine Buchseite immer wieder gehandelt wird. Sein schlechter Tag ist ein schneller Einbahnmarkt, der ihn wiederholt auf der Verliererseite füllt, bevor er hedgen oder ausweiten kann.
Das Risiko eines direktionalen Traders ist schlicht, falsch zu liegen. Der Verlust ist von Anfang an in der Position sichtbar und skaliert mit Größe und Hebel, nicht mit Flow.
- Market Making: viele Fills, kleine Spread-Vereinnahmung, gelegentlich scharfer Inventarverlust.
- Direktional: weniger Fills, Ergebnisse getrieben von Größe und Dauer jeder Position.
- Ihre Drawdowns werden von unterschiedlichen Marktbedingungen ausgelöst — das ist echte Diversifikation.
- Nur direktionale Positionen spiegeln sich sinnvoll in einen Follower-Sub-Account.