Glossar

ADL (Auto-Deleveraging)

ADL ist die erzwungene Reduzierung profitabler Gegenpositionen, wenn eine Liquidation nicht ohne Defizit gefüllt werden kann.

Kurz gesagt

Auto-Deleveraging ist der Rückhalt nach der Liquidation: Kann eine insolvente Position am Markt nicht ohne Fehlbetrag geschlossen werden, reduziert die Börse Gegenpositionen — typischerweise die profitabelsten und am stärksten gehebelten —, um das System solvent zu halten.

Warum eine gewinnende Position vorzeitig geschlossen werden kann

ADL ist der eine Mechanismus, der dir Exponierung wegnehmen kann, die du behalten wolltest — genau dann, wenn du richtiglagst. Es tritt bei heftigen Bewegungen auf, also genau dann, wenn eine korrekte Position am wertvollsten ist.

Es lässt sich nicht durch gutes Risikomanagement vermeiden, sondern nur durch weniger extremen Hebel in gestressten Märkten unwahrscheinlicher machen.

Methodik

Auswahl und Austausch der Leader folgen einem veröffentlichten Regelwerk (Policy v3) — nicht dem Ermessen einzelner Personen. Kurz gesagt: der Elite-Basket ist sticky, Notfälle entfernen einen Leader sofort, und weiche Probleme sammeln maximal einen Strike pro UTC-Tag — drei Strike-Tage lösen den Austausch aus. Mehr in so funktioniert es oder in der Dokumentation für die vollständige Tabelle.

Fragen

Häufige Fragen

Kostet mich ADL Geld?

Es schließt eine Position vorzeitig, entzieht also künftiges Aufwärtspotenzial statt einen Verlust zu realisieren.

Kann ich mich abmelden?

Nein. Es ist ein Solvenzmechanismus auf Börsenebene.

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Non-custodial · Agent kann nicht abheben · Freigabe jederzeit widerrufbar